SV Türk Gücü Hildesheim feiert das Double

3:1 im Kreispokal-Finale gegen Hüddessum/Machtsum

Der SV Türk Gücü Hildesheim hat eine herausragende Saison am Pfingstmontag mit dem Gewinn des Kreispokals gekrönt. Auf der Sportanlage des FC Concordia Hildesheim setzte sich der frischgebackene Kreismeister im Endspiel vor über 850 Zuschauern verdient mit 3:1 gegen die SpVgg Hüddessum/Machtsum durch – und machte damit das Double perfekt.


Die Mannschaft von Trainer Hassan Atas dominierte insbesondere die erste Halbzeit und ging nach einem Foul an Nils Kirchhoff durch einen sicher verwandelten Strafstoß von Ulrich Tchakounte Leukeu mit 1:0 in Führung (19. Minute). Kurz vor der Pause war es erneut Tchakounte Leukeu, der nach einem schnellen Konter auf 2:0 erhöhte (41.). Die Antwort der Machtsumer folgte prompt: Nach einer Ecke von Robin Grove köpfte Johannes Sauer zum 2:1-Anschluss ein (43.).
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Eine hitzige Szene inklusive Rudelbildung sorgte in der 75. Minute für eine mehrminütige Unterbrechung, nach der Schiedsrichter René Döbber mehrere Gelbe Karten verteilte – eine Rote wäre möglich gewesen. Die endgültige Entscheidung fiel in der 81. Minute, als der eingewechselte Kremtim Berisha einen weiteren Foulelfmeter zum 3:1 verwandelte.
„Wir haben in der ersten Halbzeit die Grundlage für den Sieg gelegt“, sagte TG-Coach Atas nach der Partie. „Unser Ziel war das Double – das haben wir erreicht. Jetzt freuen wir uns auf die neue Herausforderung in der Bezirksliga.“


Das Endspiel fand im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 115-jährigen Bestehen des FC Concordia Hildesheim statt. Neben dem sportlichen Höhepunkt sorgten auch ein Einlagespiel der C-Junioren und die Auftritte der „Gators“-Cheerleader für beste Unterhaltung auf der gut gefüllten Anlage. NFV-Kreisvorsitzender Andreas Wiese lobte beide Teams für ihre sportlich faire Leistung und verabschiedete im Rahmen der Siegerehrung den langjährigen Staffelleiter Manfred Beisenherz.


Ein Ball verbindet – FC Concordia Hildesheim begeistert beim Kreispokal-Endspiel
Am Pfingstmontag war der FC Concordia Hildesheim nicht nur sportlicher Gastgeber des Kreispokal-Endspiels, sondern auch Vorreiter in Sachen Integration und Vereinsleben. Unter dem Motto des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) „Ein Ball verbindet“ wurde das Endspiel zu einem echten Fußballfest, das weit über das Sportliche hinausreichte. Mit großem Engagement organisierte der Verein ein vielfältiges Rahmenprogramm für Groß und Klein. Bereits vor dem Anpfiff begeisterte ein Freundschaftsspiel der C-Juniorenmannschaft von Eintracht Braunschweig das Publikum, dass gegen den heimischen Verein gespielt hat. Für die jüngsten Besucher stand eine Hüpfburg bereit, und in der Halbzeitpause sorgten die "Gators"-Cheerleader von Eintracht Hildesheim für stimmungsvolle Unterhaltung.
Besonders eindrucksvoll war das multikulturelle Miteinander auf und neben dem Platz. Menschen unterschiedlichster Herkunft kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu feiern. Der FC Concordia Hildesheim setzte damit ein starkes Zeichen für Offenheit, Toleranz und Vielfalt – und lieferte ein gelungenes Beispiel dafür, wie Sport Brücken bauen kann. Das Endspiel war nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein Vorbild für zukünftige Veranstaltungen im Kreis. Die Resonanz war durchweg positiv – ein Nachmittag, der in Erinnerung bleibt.

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